Donnerstag, 31. März 2016

Booktalk #14

Heldentage
Sabine Raml 




Heldentage


ISBN: 9783453269606
Fester Einband: 304 Seiten
Heyne HC

Worum geht's?
&
Wie war's?
Im Mittelpunkt steht die 15 3/4 Jahre alte Lea oder auch Spaghetti. Sie wünscht sich nichts mehr als endlich sorglos schreiben zu können als echter "Schreibbuddha", Rennen zu können ohne zu sterben, ihr Verhältnis mit Lenny zu klären und sich nicht mehr für alles schämen zu müssen. 
Doch all dies ist nicht so einfach, wenn man von dem Geld der Sozialhilfe lebt und sich Zuhause um eine Mutter, die Alkoholikerin ist, kümmern ist. Noch dazu ist sie Sitzengeblieben, was für sie wie ein riesiges Hindernis zu ihren damaligen Freunden wirkt.

Das Buch startet mit einem Zitat aus dem Song "Heroes" von David Bowie und so ging ich mit hohen und Erwartungen auch vom Klappentext an das Buch heran.
Leider erfüllten sie sich nicht so ganz.
Die Geschichte floss ohne einen wirklichen Spannungsbogen dahin. Lediglich ein Wendepunkt auf den letzten 50 Seiten verleiht der Geschichte neuen Schwung. Auch ihr Umfeld scheint eher desinteressiert an allem was passiert. 
Im Gegensatz dazu gefiel mir Lea sehr gut. Sie kämpft ihren eigenen Kampf und gibt nicht auf. Lässt sich von nichts und niemandem unterkriegen. Erst einmal wirkt sie wie ein normaler Teenager, der mit dem Erwachsen werden kämpft. Doch immer schneller wird klar, dass ihre Mutter ein akutes Alkoholproblem hat und auch Lea eher die Rolle des Erziehungsberechtigten einnimmt und nie zur Ruhe kommt. Trotzdem wird sie zu keinem Punkt bemitleidenswert dargestellt. 

Letztendlich war das Buch nicht schlecht. Es war für mich lediglich nicht wirklich fesselnd genug. Das lag wahrscheinlich zum Großteil an der Art wie ihre Freunde und auch ihre Mutter beschrieben wurden. In der Art, wie Lea oft reagiert und wie Pola am Ende aufklärt, auch von anderen wahrgenommen wird, hätte ich im realen Leben schon längst irgendetwas unternommen. Selbst die Ärzte schien der Zustand von ihr bis zum Wendepunkt am Ende relativ neu vorzukommen. 
Trotz alledem fand ich das Buch lesenswert. Ich würde es jedoch eher jüngeren Lesern empfehlen.

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Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensiopnsexemplar. 





Sonntag, 27. März 2016

Booktag

Unpopular Opinions -> Book Tag

Um für ein bisschen Abwechslung auf meinem Blog zu sorgen, habe ich gedacht, dass ich mich heute mal an dem genannten Tag zu versuchen. Natürlich wünsche ich allen frohe Ostern und hoffe, dass alle einen schönen Tag mit viel Schokolade hatten :-) 
Inspiriert wurde ich dazu zuletzt von Liz.

  1. Ein Buch oder eine Serie, die sehr beliebt ist, du aber nicht magst. 
    • Just bei der ersten Frage muss ich passen, da mir keines auf Anhieb einfällt. Selbst nach längerem Überlegen ist mir kein Buch eingefallen, was mir so richtig missfallen hat... Bei mir ist es so, wenn mir ein Buch nicht gefallen hat, ist es meist auch mehreren so ergangen oder ich habe vorher gleich schon "aussortiert" und das Buch gar nicht erst gelesen.
  2. Ein Buch, das jeder hasst, du aber toll findest.
    • Es ist vielleicht übertrieben zu sagen, dass jeder diese Bücher hasst, aber die Meinungen darüber gehen doch sehr oft auseinander. Ich zähle die Maze Runner Reihe eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern überhaupt und auch die Filme sind nicht so schlecht wie erwartet meiner Meinung nach.
  3. Ein OTP, das du nicht magst oder eine Dreiecksbeziehung, bei der deiner Meinung nach der Protagonist mit der falschen Person zusammengekommen ist. 
    • Erst einmal muss ich in diesem Zusammenhang leider Harry Potter nennen. Auch wenn ich Ginny mag, habe ich doch bis zum letzten Teil gehofft, dass Hermine und Ron sich trennen und Harry nun eine Chance bei Hermine hätte. In meinen Augen hat Ron nie wirklich "gewonnen" und Harry hätte auch jemand seines "Kalibers" an seiner Seite verdient und nicht jemanden, der lediglich niedlich ist *heimlich in eine Ecke verschwinden und hoffen, nicht gesehen zu werden*.
    • Auf der anderen Seite gehört für mich leider momentan auch noch Night School dazu. Momentan bin ich beim vierten Band stehen geblieben und Ally ist immer noch halb mit Sylvain zusammen. Natürlich hat er auch seine Vorteile, aber letztendlich werde ich wohl immer #TeamCarter sein.  
  4. Ein beliebtes Genre, für das du dich nicht erwärmen kannst, das aber scheinbar jeder sonst mag.
    • Auf der einen Seite sind das vor allem Horror- und zu brutale Krimiromane oder auch Filme, jedoch ist fraglich, ob wirklich jeder an diesen Büchern interessiert ist. Doch zuletzt vor zwei Wochen musste ich deswegen ein Buch abbrechen *Angsthasen alert*. 
    • Ansonsten würde ich reine Fantasybücher wie z.B. Reckless sagen, da mir die komplett fiktionalen Welten mit ihren komplett ausgedachten Welten, doch zu sehr auf den Geist gehen, aber ich versuche mich doch immer wieder gerne daran. 
  5. Einen beliebten Charakter, den du einfach nicht leiden kannst, obwohl ihn/sie jeder mag.
    • Nicht leiden ist vielleicht in diesem Fall ein bisschen hart gesagt, da ich Clary aus den Chroniken der Unterwelten anfangs sehr mochte. Leider hat sie sich für meinen Geschmack jedoch sehr verändert und sich viel zu sehr auf ihre "Heldenmission" konzentriert. In den ersten Büchern war sie noch viel mehr mit Simon unterwegs und war nicht nur auf ihr Leben mit Jace fixiert.
  6. Einen beliebten Autor, den jeder außer dir mag. 
    • In diesem Fall würde ich nicht sagen, dass es Autor an sich ist, sondern diese Skepsis eher gegen das Genre an sich gerichtet ist. Denn für mich ist es einfach schleierhaft, wie man sich in so einer Welt solch Gedanken wie z.B. Stephen King machen kann. 
  7. Ein stilistisches Mittel in Büchern, das du nicht mehr sehen kannst (z.B. die "verschollene" Prinzessin, der korrupte Herrscher/Dreiecksbeziehungen etc.)
    • Eindeutig das arme schwache Mädchen, dass in irgendeiner Weise und durch eine große personale Wandlung die Welt retten soll. Wieso können die Charaktere nicht einfach schon grundlegend die Willenskraft haben und brauchen dazu unbedingt immer männliche Unterstützung *Lisbeth Lasander rules*.
  8. Eine beliebte Reihe/Trilogie, an der du -im Gegensatz zu allen anderen- kein Interesse hast.
    • Momentan werden überall die Luna-Chroniken und überhaupt sämtliche Retellings von Märchen gehypet und ich muss zu geben, das mich die Idee nicht sonderlich reizt. Ich denke, letztendlich werde ich mich trotzdem an den Bücher versuchen, da ich allem erst einmal eine Chance gebe. Von vornherein ist die Idee mit den Cyborgs jedoch nicht so meins.
  9. Eine Buchverfilmung, die toll findest, obwohl jeder sagt, dass sie nicht so toll ist, wie das Buch.
    • Beautiful Creatures. Ich liebe die Reihe an sich und auch wenn der Film vielleicht an manchen Stellen etwas fragliche Special Effects hat, gefällt mir jedoch der Cast und die "Abänderung" des Plots so gut, dass ich mir den Film trotz alledem immer wieder sehr gerne ansehe.

Ich hoffe, dass mich niemand für diese Meinungen hasst, aber jeder hat nun mal seine eigenen Ansichten ;-)
Wer mag kann sich getaggt fühlen und explizit würde ich den Tag Lotti von "Eine Zeile auf Papier" vorschlagen wollen :)

Freitag, 25. März 2016

Gewalt

Heute möchte ich einmal ein anderes Thema als sonst ansprechen.
Nach dem Anschlag in Brüssel bin auch ich sehr getroffen. Ich frage mich, wo das Ganze noch enden soll. Denn natürlich ist auch Deutschland bedroht, da es doch eine sehr gute Stellung auch wirtschaftlich hat.  Gerade solche Anschläge bedrohen nicht nur die einheimischen Menschen, sondern genauso die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Durch diese Anschläge werden die Flüchtlinge von einigen als Bedrohung aufgenommen und so wird natürlich auch wieder unbewusst eine Mauer gezogen, die "uns" von ihnen unterscheidet.
Klar man sollte immer vorsichtig sein, aber Statistiken zeigen, dass ebenso Deutsche zu solch Taten neigen und Gewalt nie auf eine Bevölkerungsgruppe reduziert werden kann. So hoffe ich doch sehr, dass wir irgendwann alle im Frieden leben können und unvoreingenommen aufeinander zugehen können. An sich ist die Welt ein schöner Ort, der leider immer mehr und mehr zerstört wird.
Doch letztendlich müssen wir uns täglich fragen, wie uns solche Anschläge im Alltag einschränken und wie sie uns eventuell noch einschränken werden. Was wäre für eine Welt, wenn wir uns bald schon fragen müssen, ob es sicher genug ist, nach Berlin etc. zu fahren...
Ich hoffe, dass dieses Gedankenwirrwarr in irgendeiner Art verständlich ist.

Obwohl sich jeder selbst informieren sollte und sich selber Gedanken zu diesem Thema machen sollte, denn man sollte schreckliche Dinge nie einfach so hinnehmen, wie sie erst einmal erscheinen.
Ein gutes sowie kritisches Video hierzu ist bei Freshtorge zu finden.

Mittwoch, 23. März 2016

Designated Ugly Fat Friend

The DUFF
Ari Sandel


DUFF - Hast du keine, bist du eine!

Mae Whitman -> Bianca
Robbie Amell -> Wesley
Bella Thorne -> Madison
Skyler Samuels -> Jess
Bianca A. Santos -> Casey
Nick Eversman -> Toby

Bianca ist im letzten Jahr der Highschool und erfährt nun durch Wesley Rush, ihrem Ex-besten Kindheitsfreund, dass sie lediglich die DUFF (Designated-Ugly-Fat-Friend) ihrer Freundinnen Jess und Casey ist und beginnt an sich zu zweifeln. Sie kündigt die Freundschaft zu den Beiden und versucht sich nun mit Hilfe von Wesley zu "entduffen". Mit von der Partie ist natürlich auch Biancas Schwarm Toby aber auch Wesleys "On-Off-Freundin" Madison, anstrebender Reality-TV-Star, die ihr ganzes Leben filmt und auf Youtube hochlädt.

Nachdem ich nun ein halbes Jahr hin und her gerissen war, ob ich mir den Film tatsächlich ansehen soll, da die Kritik doch sehr unterschiedlich ist, habe ich mich nun "überwunden".
Somit muss ich zugeben, dass mir der Film sehr gut gefallen hat, obwohl er doch an manchen Stellen sehr überzogen war, da die "Kategorien" der einzelnen Schüler sich natürlich nie in so ein Extrem entwickeln würden.
Aber auf jeden Fall gefällt mir die Geschichte und vor allem auch die charakterliche Entwicklung von Bianca vom abhängigen dritten Rad am Wagen zum selbstbestimmten Freak, der sich selbst akzeptiert sehr gut. In den letzten Tagen habe ich diesen Film verhältnismäßig zu oft gesehen, doch gerade die Botschaft der Handlung ist jedes Mal wieder motivierend und zeigt, dass man nur wirklich Erfolg haben wird, wenn man bleibt wie man ist und sich nicht verstellt. Auch wenn man unbewusst immer auf eine gewisse Art "gelabelt" wird, sollte man sich nie unterkriegen lassen und sich den Spaß und die gemeinsame Zeit mit seinen Freunden nie nehmen lassen.

Aus diesem Grund denke ich, wird auch bald das Buch bei mir einziehen.

Trailer

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Samstag, 19. März 2016

Der schmale Grad

Zusammen. Alleine.
Ein schmaler Grad.
Furcht. Freude.
Ein schmaler Grad.
Lüge. Ehrlichkeit.
Ein schmaler Grad.

In einem Leben auf dem schmalen Grad müssen wir uns täglich für Dinge entscheiden.
Dinge formen uns. Entscheidungen verändern uns. 
Jeder ist anders. Jeder entscheidet anders. 
Am Ende des Tages mündet alles in den gleichen Teich. 
Flüsse, die zu Quellen fließen. 
Gemeinschaft wird zum Einzelnen. 
Furcht wird zur Freude.
Die Lüge wird zur Ehrlichkeit. 
Wir gehen den schmalen Grad bis zur Endstation.

Dienstag, 15. März 2016

Booktalk #12

Wir können alles sein, Baby!
Julia Engelmann

Bildergebnis für wir können alles sein Baby


Produktinformation
ISBN: 978-3-442-48408-9
Taschenbuch: 96 Seiten
Randomhouse - Goldmann

Lieblingszitat
"Dieser Moment - er ist komplett perfekt, und zum ersten Mal weiß ich: Ich lebe im Jetzt."

"Jeder ist auf seine Weise gut genug und auch perfekt."


Worum geht's?
&
Wie war's?
Nach dem Poetryslam Erfolg "Eines Tages, Baby!" hat Julia Engelmann nun nachgelegt, mit einem neuen Buch, das nicht an Inhalt und Tiefe nachlässt. 

Von außen ist das Cover im Stil des ersten Buches gehalten und ebenso wie beim ersten Teil werden die Texte durch kleine Zeichnungen in ihrer Authenzität nur noch unterstützt. 
Selten sind Dinge wie Träume, Hoffnung, Liebe, Trauer und der Angst "endlich zu machen" in so kurzer aber bewegenden Weise für mich aufgegriffen worden. Die Texte fordern auf der einen Seite zum Nachdenken auf, nehmen einen auf eine Fahrt durch verschiedene Gefühlswelten mit oder schicken einen zum Handeln anstatt ewig zu grübeln, jedoch scheint sie hier viel ihre eigenen Taten zu reflektieren. Aber vielleicht trifft sie gerade dadurch, dass sie zeigt, dass Probleme und Zweifel menschlich sind, gerade so viele. Ein Buch, dass einem die Liebe zum Leben zurückbringt.
Ich habe es innerhalb von einer Stunde beendet und kann es somit jedem empfehlen, der gerade eine schlechte Phase hat oder schon ein Fan des Poetry Slams ist.

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Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 11. März 2016

Liebe, wo man es nicht erwartet...

Nur drei Worte
Becky Albertalli


Produktinformation
ISBN: 978-3-551-55609-7
Hardcover: 320 Seiten 


Worum geht's?
Der 16-jährige Simon kann sich eigentlich nicht beklagen. Er hat eine Familie, die ihn unterstützt und wunderbare Freunde. Doch er hat ein Geheimnis. Er ist schwul und hat einen Freund über den er nicht wirklich viel weiß außer, dass er wie sein Seelenverwandter scheint, per Email. So weit so gut. Aber mit der Zeit verlangt es ihm danach, Blue in sein wirkliches Leben zu holen und will sein Geheimnis nicht mehr länger für sich behalten...

Wie war's?
Was erst einmal platt klingt, entwickelte sich durch wunderbare Schreibkunst in ein Meisterwerk. Nach Will & Will, dem einzig enttäuschendem Buch von John Green (meiner Meinung nach) war ich leider etwas abgeschreckt, was Romane über Schwulenbeziehungen anging, doch da ich Fisch nach dem Klappentext nicht mal gemerkt habe, dass es sich um Schwule handelt, bin ich unbefangen an die Geschichte rangegangen. Wer kann denn bitte bei so einem schönen Cover widerstehen?! Noch dazu sind bei den Überschriften Oreo-Kekse abgebildet...
Zum Aufbau ist zu sagen, dass sich in der Regel immer ein normales Kapitel und ein Emailaustausch abwechseln.
Da die Autorin selbst Psychologin ist, muss ich sagen, war jeder Charakter so individuell und man konnte sich immer in gewisser Weise identifizieren. Vor allem die Gefühle von Simon wirkten nie gezwungen gepolt und die Enthüllung von Blue wurde bis zum Ende hinaus gezögert. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich auch bis zum Ende vertan und lag mit meiner Vermutung grundlegend falsch ;-)
Ich habe dieses Buch in zwei Tagen verschlungen und es war neben den anderen dunklen Fantasyschinken doch mal wieder eine schöne Abwechslung.
Das einzig Negative, war in meinen Augen die Erpressung, die nicht wirklich Not getan hat und ich auch nicht vorweg nehmen möchte, was man jedoch auch durch aus anders sehen kann.
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Donnerstag, 3. März 2016

Mord erbbar?

Infernale
Sophie Jordan

Infernale

Produktinformation
Artikelnummer: 978-3-7855-8167-4
Hardcover: 384 Seiten

Worum geht's?
Wie war's?

Die Anzahl der Gewalttaten in Amerika steigt. Doch man hatte nun eine Fährte aufgenommen, da der Großteil der Attentäter ein gewisses Gen in sich trägt, dass die Menschen aggressiv werden lässt.
Von einem auf den anderen Tag erfährt auch Davy, dass sie einer der Betroffenen ist und muss die Schule wechseln und findet sich im Keller mit fünf anderen Schülern wieder. Doch nicht nur das. Auch ihre Freunde sagen sich von ihr los und sie scheint alleine dazustehen.
Ihre Lage soll sich jedoch ändern. Nach einem weiteren Amoklauf von Genträgern in der Umgebung wird sie Teil von einem Spezialprogramm für Hochbegabte, dass ein Licht am Ende des dunklen Tunnels darstellen soll... Letztendlich stellt sich jedoch die Frage, ob sie tatsächlich zu der Mörderin wird für die sie alle halten.

Zu Beginn fand ich den Verlauf der Geschichte eher platt und die ersten 100 Seiten zogen sich für mich. Nach dem ersten Liebesschwur ihres Freundes scheint alles vorbei und ihre Freunde sagen sich von ihr los, da sie durch die Offenbarung ihres "Killergens" zum gefährlichem Neuen mutiert.
Doch im Verlauf der Geschichte fesselte mich vor allem der Charakter von Davy, da sie anstatt wie gedacht eher "feminin" reagieren würde, sich gegen ihre Einteilung widersetzt und ihren eigenen Weg geht.
Auch das Cover sprach mich sofort an. Zwar ist die Zeichnung am Hals nicht ganz Buch getreu, aber mich überzeugt es vor allem durch seine Schlichtheit und die Farbwahl.
 Nicht nur das, sondern auch die Idee hinter dem Roman ist momentan gar nicht so abwegig, wenn man auf die Anzahl der Gewaltdelikte heutzutage sieht. Überall lauern Gefahren und man kann sich nicht mehr sicher sein, ob es überhaupt einen Ausweg gibt.
Ebenfalls stellt sich die Frage inwiefern unsere DNA unsere Entscheidungen und Handlungen beeinflusst.
Schlussendlich entwickelte sich das Buch also eindeutig zum besseren und ich muss zugeben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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