Samstag, 27. Februar 2016

Booktalk #9

Die Vertriebenen - Die Prophezeihung von Desenna 
Kevin Emerson


Produktinformation
Artikelnummer: 978-3-453-26786-2
Taschenbuch: 479 Seiten

Worum geht's 
&
Wie war's?
Wir befinden uns in der Zukunft, die Welt wird von der Sonne nach und nach zerstört. Owen, Leech und Lily sind die Drei und müssen das versunkene Atlantis wieder finden, um die Menschheit zu retten. Somit könnten sie die Umweltzerstörung der Erde aufhalten. Doch ihr Weg führt sie durch Desenna, wo sich alle Menschen dem strahlenden Leben hingegeben haben und die hohe UV-Strahlung mit dem schnell einherkommenden Tot akzeptieren. Des weiteren treffen sie auf Sieben, die sich als weitere Atlanterin entpuppt und Fragen aufwirft, die die drei auf sich alleine gestellt nicht beantworten können. In Desenna findet Owen durch Zufall seine Mutter wieder, die ihn seine Zukunft in Frage stellen lässt.

An sich klang die Zusammenfassung des Buches so spannend und ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut. Leider musste ich nach den ersten 50 Seiten schon feststellen, dass mich der Schreibstil nicht gerade fesselte. Die erst so gut gedachte Idee verfiel immer mehr in fiktive Erfindungen und zu viele Dinge, die für mich keinen Sinn ergaben. An sich könnte ich es darauf schieben, dass ich zuerst nun mit dem zweiten Teil gestartet bin. Andererseits wurde die Geschichte für mich aber auch nicht spannender. 
Der Protagonist war in seinen Entscheidungen und vor allem auch in seinen Gefühlen sprunghaft. Hinzu kam, dass für mich sich in den gesamten 500 Seiten keine wirkliche Spannung aufgebaut hat. Leider blieben die Handlungsstränge vorhersehbar und Szenen, die eigentlich spannend hätten werden können, wurden zum Beispiel durch Wörter "synthetische Veggie-Chips" wieder zerstört. 
Auch die nett gedachte Dreiecksbeziehung entwickelte sich für mich immer weiter zum Albtraum hin, da alle Charaktere sprunghaft und pubertär blieben.
Schade fand ich auch das Lily, die als Einzige einen wirklichen Willen zu haben scheint, im gesamten Buch zu kurz kommt. Anfangs scheint sie sich noch recht anzupassen, doch mit der Ankunft in Desenna macht sie eine enorme Wandlung in meinen Augen durch, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte.
Lediglich die letzten 50 Seiten bildeten für mich so eine Art Spannung, da einige ungeklärte Handlungen aufgeklärt wurden und man nun endlich die Personen einigermaßen differenzieren und bewerten konnte. Hinzu kommt, dass nun auch Lily ihren "großen" Auftritt hat und das Ruder an sich reißt.

Letztendlich muss ich nun leider zugeben, dass für mich bei diesem Buch der negative Teil überwogen hat und ich verhältnismäßig lange gebraucht habe, um mich durch dieses Buch zu "quälen". Klar die Geschmäcker sind verschieden, aber für mich schwankt diese Geschichte zwischen 2-3. Eine an sich gute Grundidee, die leider nur mit mäßigem Erfolg umgesetzt wurde.



Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 26. Februar 2016

Liebster Award!

Guten Abend! 
Nachdem ich nun in letzter Zeit etwas stiller war, kommt nun mein Teil zum Liebster Blog Award. Ich wurde von Lotti (Eine Zeile auf Papier) nominiert und nutze dies nun mal als mein "Comeback" ;-)
1. Lieblingsbuch?
Momentan würde ich bei Standalonebüchern wohl zu Margos Spuren tendieren. Dieses Buch hat mein Leben maßgeblich geprägt und zeigt mir vor allem in schlechteren Zeiten, dass man nur man selbst sein muss, um Erfolg zu haben. Denn nicht immer gewinnt nur schönes Aussehen oder gute Schulnoten. Am Ende des Tages bleibt man doch nur man selbst. Mit all seinen Fehlern.

2. Apfel oder Birne?
Uh... Diese Frage erwischt mich nun tatsächlich auf dem kalten Fuß. Im Alltag esse ich zum jetzigen Zeitpunkt bis mindestens zwei bis drei Äpfel am Tag, aber das liegt wahrscheinlich nur daran, dass sich die Äpfel länger halten und sie zur Not auch von den Meerschweinchen gegessen werden können. Eigentlich würde ich viel lieber auch mal eine Birne essen. Aber davon bekommt man auch immer so schnell sapschige und klebrige Finger -> also scheidet die Birne doch als "Lesesnack" aus. 

3. Kennt ihr einen österreichischen Autor?
Rein aus dem Stand (Ich hoffe mal Autorinnen gelten auch) würde ich Ursula Poznanski antworten. Bis jetzt habe ich nur die Verratenen gelesen, aber auf meinem SuB für diesen Monat oder auch März liegen schon Erebos und Saeculum. Aber ich muss zugeben, dass ich meine ungelesene Ausgabe von Saeculum schon auf der Buchmesse in Frankfurt habe signieren lassen *Schande über mein Haupt*.

4. Wei gehts so? 
          Ich interpretiere das ganze Mal als "Wie geht's so?"
Im letzten Monat ging es bei mir leider ziemlich drunter und drüber. Vor allem im Februar habe ich mich vermehrt auf den Reitsport und die Schule konzentriert oder wenn ich gelesen habe, dann nur "Advanced readers copys", zu denen nun im März meine Rezensionen kommen werden. Ich hoffe, dass dies die Stille etwas rechtfertigt. Ansonsten geht es mir aber sehr gut und ich freue mich schon auf die weiteren tollen Ereignisse, die für dieses Jahr schon geplant sind.

5. Was bedeutet das Bloggen für euch?
Für mich ist das Bloggen eine Möglichkeit meine Obsession von Büchern zu teilen und auch für mich Ereignisse festzuhalten. In den letzten Monaten ist es auch ein Ort geworden, an dem ich ein paar Gedanken teilen konnte. 

6. Habt ihr ein Haustier?
Wie viele der Bücher Liebhaber muss ich mich auch als Katzenbesitzer outen. Wir besitzen zwei Katzen (Luke Skywalker und Hazel Grace Lancester). Ansonsten haben wir noch drei Meerschweinchen und ich habe die Ehre ein Pferd besitzen zu dürfen.

7. Eure Queens (Die besten Autorinnen für euch)?
An dieser Stelle konnte ich mich leider nicht auf eine Person beschränken. 

Als erstes möchte ich C. J. Daughtery nennen, da sie mich mit der Night School Reihe erst so richtig in die Thriller-Jugendecke gezogen hat und mich vor allem Allie genau wie Margo jeden Tag aufs Neue mit ihrer Art der Selbstbestimmtheit inspiriert. 

Nummero zwei ist für mich Cassandra Clare. Nicht unbedingt wegen City of Bones sondern eher wegen der Infernal Devices Trilogie, die mich vor allem im dritten Band gefesselt hat und eindeutig den besten Protagonisten aller Zeiten hat, wenn wir mal von Mr Darcy absehen... ;-) *BAAEE*

Ebenso möchte ich Maggie Stiefvater erwähnen. Zuerst bin ich durch die Mercy Falls Serie auf sie gestoßen, die ich vor allem als Hörbuch verschlungen habe. Doch meine "wahre Liebe" entfachte sich erst durch die Raven Boys, wo bei mir immer noch der letzte Teil offen steht. Auch wenn ich mit diesen Büchern erst ein schweren Start hatte, zogen mich letztendlich die Charaktere so in ihren Bann. Ich sage nur RONAN... 
Nach meiner Liebe zu diesen Büchern und vor allem zu einem gewissen Charakter der mit R beginnt und mit onan endet, sollte ich vielleicht doch noch mal einen gesonderten Beitrag dazu schreiben *bedrückter Blick in die Ecke*.

Zu guter letzt darf natürlich auch J.K. Rowling nicht fehlen. Momentan bin ich zwar bei Harry Potter nur bis zu Band drei gekommen. Aber sind wir mal ehrlich... Wer liebt diese Bücher nicht?! Wie kann eine einzelne Person nur in der Lage sein, so eine detaillierte Welt auf die Beine zu stellen und eine Spannung aufzubauen, die über sieben Bücher nicht ein bisschen einbüßt?! 

8. Der/Die beste Book-tuber/in? 
Ja, theoretisch ist dieser Award dazu da, vor allem unbekanntere Blogs und somit wahrscheinlich auch Booktuber in den Vordergrund zu stellen, aber in diesem Fall werde und muss ich wohl auf alle Zeit mit Sasha Alsberg gehen. Ohne sie hätte ich wohl nie einen Blog gestartet und würde nicht mit so großer Begeisterung lesen. Sie wird für mich immer die Königin des Buchbloggings und auch Vloggings sein, selbst wenn sie irgendwann aufhören sollte. 
Wahrscheinlich war auch sie unbewusst dafür verantwortlich, dass ich nun im Englischleistungskurs sitze und auch regelmäßig wieder auf englische Bücher ausweiche.

9. Was wollt ihr mal werden?
Dies ist wahrscheinlich die Frage, die mir im letzten Jahr am häufigsten gestellt wurde und ich habe immer noch keine genaue Richtung. Meine Ideen schweifen von Tiermedizin über Buchhändlerin bis zur Hirnchirurgin und doch kann ich mich für nichts genau festlegen, da es doch auch immer schwer ist Berufswünsche und die jeweilige Beteiligung des Hobbies auseinander zu halten. Zum Glück habe ich noch etwas, um das Ganze genauer zu überdenken.

10. Was könntet ihr den ganzen Tag tun?
Gewissermaßen gehe ich hier meinem Wunsch schon regelmäßig nach. Denn wie könnte es anders sein ist meine Antwort: Lesen. Vor allem in den Ferien gibt es doch nicht schöneres, als der persönlichen Büchersucht nachzugeben und den Großteil des Tages mit Lesen zu verbringen.

Obligatorischen Schokokuchen an alle, die meinen Wahnsinn bis hierhin durchgehalten haben. Ich hoffe, dass dem Großteil dieser kleine Einblick gefallen hat und mich würden natürlich auch brennend eure Antworten zu den Fragen interessieren.
Leider muss ich zu geben, kenne ich mich in der Welt der "kleineren" Blogs nicht ganz so gut aus und wüsste auf Anhieb leider niemanden, den ich hier nominieren könnte... *Standing alone in my corner* 
Gerne bin ich jedoch offen für Anregungen ;-) 
Also her mit euren Empfehlungen der besten Blogs und hoffentlich bis ganz bald ;-)






Sonntag, 21. Februar 2016

Teilbarkeit

Obwohl wir nie gleich sein werden,
nie wirklich ggV oder kgT haben,
nie für immer Pech und Schwefel sind,
auch Ying und Yang teilbar sind,
habe ich das Gefühl,
dass wir doch zusammen gehören. 

Gegenseitig sind wir teil unserer Geschichten,
teilen einen gewissen Zeitraum Time lines,
sind zusammen ein Ganzes
und kreuzen uns auf manchen Wegen.

Wir haben vielleicht nicht unendlich gemeinsame Punkte,
doch für eine gewisse Zeit,
können wir zusammen einen Sternenhimmel aus einzelnen Planeten bilden, 
auch wenn wir irgendwann explodieren.

Kleine Punkte, die auch ohne Berührungspunkte ein Ganzes sind. 

Sonntag, 14. Februar 2016

Tod auf dem Kreuzfahrtschiff



Passagier 23

Bildergebnis für passagier 23

Produktinformation
Artikelnummer: 978-3426199190
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Droemer HC

Lieblingszitat
"Bei der Beerdigung ihrer Mutter hatte der Pfarrer gesagt, die Eltern würden erst dann sterben, wenn die Kinder nicht mehr an sie dachten. Er vergaß den umgekehrten Fall zu erwähnen, in dem die Eltern innerlich sterben, wenn ihnen nichts weiter als der Gedanke an ihre Kinder blieb."

Worum geht's?
Im Mittelpunkt steht der Ermittler Martin Schwartz, dem sein eigenes Ergehen nach dem Tod seiner Frau inklusive Sohn auf einem Kreuzfahrtschiff. Nun bringt ein unbekannter Anruf an genau diesen Ort des Schreckens zurück, denn der Teddy seines Sohnes wurde auf dem Schiff gefunden und wirft Fragen auf. Noch dazu steht ein Mädchen, was für Tod erklärt worden war, wieder auf. 

Wie war's?
Dies war mein erster Psychothriller. Bis jetzt habe ich mich nie an solche "Terrorschinken" gewagt, da ich ansonsten schon schreckhaft genug bin, doch da dieses Buch nun schon einige Zeit in meiner Audiblebibliothek herumirrt, dachte ich mir es wäre an der Zeit. 
Und entgegen meiner Vorurteile war ich mehr als positiv überrascht. Die Handlung schritt immer schneller weiter fort und es kam immer gehäufter zu Wendungen, die ich mir so nie hätte denken können, sodass der Spannungsbogen immer am Limit kratzte. Ebenso gaben die verschiedenen Erzählperspektiven noch weitere Einblicke in die Szenarien, die ansonsten doch recht verstrickt waren und halfen die Beweggründe besser nachvollziehen zu können
Doch auch die Hauptpersonen sind mir in den 10 Stunden Hören immer mehr ans Herz gewachsen, vor allem Frau Dobkowitz auf der einen Seite, wie sie in allem eine Attraktion wittert und Martin, der bis zum Ende wenig Gefühle und doch so einen raffinierten Scharfsinn besitzt, auf der anderen Seite.
Aber auch die Idee mit der eigens vorgelesenen Danksagung und dem sich schließenden Kreis des Prologs im Epilog war in meinen Augen einzigartig. 

Am meisten, muss ich jedoch zugeben, hat mich das Ende überrascht. Schon nach der "ersten" Aufklärung hätte ich nie mit solch einem Ergebnis gerechnet. Und doch kurz vor Schluss kommt noch einmal eine 180° Wendung. Selten hat mich ein Ende so überrascht. Zuletzt geschah dies bei Die rote Königin.  

Vielleicht werde ich nun in Zukunft doch mehr in Richtung Krimi gehen ;-) Aber mal sehen... 

Den einzigen "Kritikpunkt" sah ich in Lisa's Geschichte, da ich mit ihr weder ihrer Mutter in irgendeiner Mutter erwärmen konnte. Teils wahrscheinlich gewollt, doch meiner Meinung nach zogen sie die Handlung somit nur in die Länge und verhalfen lediglich am Schluss zur Zielführung.


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