Dienstag, 13. September 2016

Update #2

Nachdem ich mir eine kurze Auszeit genommen habe, bin ich nun wieder zurück. Die Schule hat wieder begonnen und der Alltag hat mich wieder eingeholt. Nun heißt es wieder: Täglich früh aufstehen und das "tatsächliche" Programm beginnt erst am Nachmittag.
Doch der Grund für diese, wie auch immer ausgeartete Pause ist, dass ich mich in letzter Zeit einfach zu viel unter Druck gesetzt habe. Ich wollte unbedingt mein Ziel der 110 Bücher schaffen und auch was den Sport betrifft, wollte ich in kürzester Zeit von 0 auf 100 gelangen.
Nun habe ich mir erst einmal eine Auszeit genommen und nur die Dinge getan, die mir auch tatsächlich Spaß gemacht haben. Des weiteren habe ich einige Dinge ausprobiert von denen ich nie gedacht hätte, dass sie mir tatsächlich Spaß bringen könnten.



Auch wenn es sich immer so komisch anhört, geht es tatsächlich nur darum aus seiner eigenen "Comfort zone" zu kommen und sich ausnahmsweise mal nicht dafür zu interessieren, was die anderen Menschen von einem halten.

Leider ist mir auf der Islandreise meine Kamera kaputt gegangen, sodass ich bei dem schönen Wetter, mit dem der Herbst doch sehr überraschend aufwartet, keine guten Bilder mehr machen kann. Aber: Kommt Zeit - Kommt Rat!



Hiermit möchte ich letztendlich nur sagen, dass egal, wie schlecht die Lage auch in dem Moment aussehen mag, man sich bloß nicht in seinem Loch verkriechen sollte, sondern sich gleich von Anfang an damit auseinander setzen und Ideen finden sollte, wie man den momentanen Zustand verändern kann. Man ist nur solange das Opfer, solange man sich auch so benimmt!



Donnerstag, 1. September 2016

Ein seichter Beginn in ein spannendes Abenteuer

Kate Forsyth


Kate Forsyth ist eine am 3. Juni 1966 geborene Autorin, die nach ihrem Studium der Literaturwissenschaft als Journalistin, Herausgeberin und Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriftenverlagen tätig war. Währenddessen schrieb sie einige Romane und Gedichte. 

Rhiannon ist eine Satyricorn, jedoch war ihr Vater ein Mensch, weshalb ihr nie Hörner gewachsen sind. Dies macht sie zum Außenseiter. Deshalb hegt sie den Wunsch zu fliehen. Doch kurz vor der geplanten Flucht führt eins zum Anderen und sie fühlt sich gezwungen einen Yeoman zu töten. Mit Schuldgefühlen macht sie sich auf einem geflügelten Pferd auf die Flucht.

Mit diesem Buch beginnt die Triologie um Rhiannon und mit ihr wird man in eine magische Welt in Anlehnung an die schottischen Highlands eingeführt, in der es an Hexen und Zauberwesen nicht mangelt.

Rhiannon, die aus einem eher minderbemittelten Clan stammt, bekommt durch ihre Flucht einen ganz neuen Einblick in die Welt. Aus diesem Grund stellt sie als Protagonistin doch eher eine ungewöhnliche Person da. Sie hat keinerlei Ahnung von Manieren und auch ihre Sprache besteht eher aus Fetzen, was es für mich erschwert hat, mich zu Beginn mit ihr zu identifizieren. Doch diese "Charakterfehler" macht sie mit einem ungeheurem Mut und Tapferkeit wieder wett. Immer findet sie innerhalb der Gruppe aus Hexen und Lehrlingen, denen sie sich angeschlossen hat, zu sich selbst.
In dem bodenständigen Lewen findet sie einen Gleichgesinnten, sodass sich zwischen den Beiden eine Romanze anbahnt, die den Umständen entsprechend, so nicht erlaubt ist.

Somit findet man in dem Buch Rhiannon - Der Turm der Raben eine wirklich aufwendig gestaltete Fantasywelt, die mit ihren liebenswerten Charakteren einlädt, aber auch an Spannung in nichts nachsteht.
Lediglich der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte war für meinen Geschmack ein bisschen zu langatmig.
Ich würde dieses Buch somit allen Fantasybegeisterten empfehlen, die eventuell schon die Reihe "Der magische Schlüssel" gelesen haben, da eventuell eine gewisse Vorkenntnis dieser Welt nicht schadet oder sich generell auch nicht von einem langsamen Beginn abschrecken lassen.

Denn ich für meinen Teil muss nun zugeben, dass mich der erste Teil nun doch auch eindeutig überzeugt hat, nachdem ich dem zweiten Teil etwas skeptisch gegenüberstand.


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Mittwoch, 31. August 2016

Das Finale

Veronica Roth



Veronica Roth ist  am 19. August 1988 geboren und wuchs in einem Vorort von Chicago auf, wo später auch ihre Erfolgsdystopie Divergent statt fand. Sie studierte an der Northwestern University Kreatives Schreiben und begann mit 20 Jahren an ihrem ersten Roman Divergent zu arbeiten.

Nachdem die Lage in der Stadt eskaliert ist, versuchen Tris und Four nun mit einer Rebellentruppe das Land hinter den Mauern zu erkunden. Dort treffen sie auf das Amt. Diese Verbindung aus Forschern ist, wie sich herausstellt, für Chicago zuständig und ihr ganzes bisheriges Leben stellt sich als reines Gesellschaftsexperiment heraus.
Doch was sich zuerst als ehrenhaftes Ziel zum Wohle der Menschheit präsentiert, stellt sich letztendlich als ein Ort voller Geheimnisse heraus, der Janine Matthews in Grausamkeit nicht nachsteht.

Wieder einmal steht Tris vor der Frage, wem sie vertrauen kann und wie sie die Menschheit retten kann. Anstatt sich nun fern von allem bisherigen Übel endlich ein Leben in Frieden mit Tobias aufzubauen, kommt sie mit Hilfe des Tagebuchs ihrer Mutter den tatsächlichen Absichten des Amts auf die Spur. Somit entwickelt sich aus der einstigen Stiff eine Anführerin der Rebellin, die vor nichts zurückschreckt.

Tobias hat zu Beginn mit der Nachricht zu kämpfen, dass er im Gegensatz zu Tris, obwohl er Unbestimmt ist, nicht genetisch perfekt ist. Aus diesem Grund entfernt er sich von ihr und kämpft somit seinen Kampf.

Des weiteren sind die Probleme innerhalb der Stadt noch lange nicht geklärt. Das Fraktionssystem ist aufgelöst und Tobias Eltern stehen sich in einem Kampf der Bevölkerung und den Getreuen als Rebellionsgruppe gegenüber.

In diesem Buch treffen alle Fäden und alle Intrigen in einem letztendlichen Finale aufeinander. Zwischen einem Misch aus Gefühlen und letztendlichen Entscheidungen, geht es darum, das Beste für alle zu finden.

Die Kapitel sind jeweils entweder aus der Sicht von Tris und Four erzählt, sodass der Leser zu jeder Zeit Einblicke in die Vorgänge innerhalb des Amtes bekommt und vor allem zum ersten Einblicke in das Gefühlsleben von Four erhält.

Letztendlich muss ich sagen, dass mir, entgegen vieler anderen, das Finale sehr gut gefallen hat. Nachdem die Charaktere in den beiden zuvorgekommenen Bänden schon so viel durchmachen mussten, stehen sie nun vor ihrer Zukunft. Neben den Protagonisten treten auch die Nebencharaktere in den Vordergrund, da die Freundschaft oder auch die Feindschaft sie zusammen in dieses neue Abenteuer geführt hat.
Somit ist das Buch auch wenn es viel Trauer um sterbende oder bereits tote Charaktere mit sich bringt, ein gelungener Abschluss für die Divergentreihe.

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Dienstag, 30. August 2016

Eine epische Fortsetzung im Kampf um Hoffnung und Magie

Morgan Rhodes



Morgan Rhodes wurde 1971 in Toronto in Kanada geboren. Neben dem Schreiben ist sie sehr interessiert an Fotografie, Reisen, Reality TV und dem Lesen von Büchern aller Art.

Nachdem der König Gaius mithilfe seiner Tochter in einem alles entscheidendem Kampf die drei Königreiche besiegt und unter seine Macht gestellt hat, ist es das Ziel diese Stellung auch zu halten. Doch es gilt auch größere Ziele zu erreichen, die nur mit Hilfe der Essenzen im Bereich des Möglichen liegen.
Währenddessen bildet sich eine Rebellengruppe unter dem Volk, die mit ihren Anschlägen auf den Adel nicht zurück halten.

In diesem gesamten Chaos um die Macht und auch um die Magie, ist nie klar, wem man nun eigentlich trauen kann und niemand scheint stets einer Ansicht treu zu bleiben.
Die Handlung entwickelt sich in hoher Geschwindigkeit in ungeahnte Ausmaße. Zu Beginn versucht der König mit aller Macht seinem neuen Volk weiß zu machen, dass er ein großherziger Mensch ist, um im Nachhinein die Arbeit an einer Blutsstraße, die die Stadt angeblich vereinen soll, wie einen Akt der Volksliebe aussehen lassen soll.

Cleo, die nun gefangen in ihrem einst eigenen Schloss lebt, sieht sich in der Zwickmühle. Ihr Ziel ist es ihren Thron zurück zu erobern und ist sich dabei nicht sicher, ob und wem sie auf ihrer Mission vertrauen soll, denn der Tod ihrer gesamten Familie und ihrer ersten Liebe Theon hat sie um einiges altern lassen. Aus dem einst nur schönen Mädchen ist eine ernstzunehmende Gegnerin geworden.

Nachdem der Krieg gewonnen ist, scheint Magnus das Leben als zukünftiger Thronfolger über das gesamte Königreich genießen zu können, jedoch ist er immer noch schwer davon getroffen, wie seine Stiefschwester auf sein Liebesgestädnis reagierte. Die Situation wird des weiteren außerdem dadurch erschwert, dass das Mädchen, was Elementia beherrscht nach dem Krieg mysteriöser Weise in einen komatösen Schlaf gefallen ist, aus dem sie nicht zu erwachen scheint. Diese Hilflosigkeit nutzt der König und setzt seinen Sohn zu jeder Zeit als seinen persönlichen Handlanger ein.

Derweil hegt Jonas Agallon immer noch Rachegedanken dem König gegenüber und vereint eine Truppe Gleichgesinnter.

Als Leser hat man nie tatsächlich das Gefühl etwas vorhersehen zu können, geschweige denn, einen Charakter tatsächlich einordnen zu können, denn von Seite zu Seite scheinen immer mehr Intrigen aufgedeckt zu werden und jeder für sich lässt seine Gefühle langsam zu.

Neben den Protagonisten haben sich aber auch vor allem die eher unscheinbaren Personen weiter entwickelt und treten in diesem zweiten Band in den Vordergrund.

Die Kapitel sind wie bisher einzelnen Charakteren und dessen Schauplätzen gewidmet, sodass die Sicht auf die aktuelle Lage sich stetig ändert. Der große Unterschied besteht jedoch darin, dass nun im zweite Band auch aus der Sicht der Wächter erzählt wird. Diese werden nun vor ein Problem gestellt, da sie ohne die Hilfe der verlorenen Elementia nicht mehr lange überleben können und somit jeder für sich die Hilfe in der Menschenwelt durch Besuche in Träumen findet.



Zusammenfassend handelt es sich hierbei somit um eine mehr als gelungene Fortsetzung, die meiner Meinung nach den vorhergehenden Roman sogar noch übertrifft.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich auch nur in irgendeiner Weise für Fantasy interessiert, aber auch denen, die eventuell sonst nicht von diesem Genre angetan sind. Dieses Buch verbindet für mich in perfekter Weise die unterschiedlichsten Charaktere mit einer unvorhersehbaren einzigartigen Handlung.
Wie auch schon beim ersten Band kann ich die Fortsetzung kaum abwarten!

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Dienstag, 23. August 2016

Zukunftsangst und Aliens




Patrick Ness, der am 17. Oktober 1971 geboren ist, ist ein amerikanisch-britscher Journalist und Autor. Insgesamt schrieb er sieben Romane und einige Kurzgeschichten und Träger einiger Literaturpreise wie zum Beispiel den Deutschen Literaturpreis 2012.

Mikey und seine Freunde stehen kurz vor dem Abschluss. Wäre der damit verbundene Abschlussball und die androhende Apokalypse nicht schon genug, zieht seine Mutter erneut in den Wahlkampf.
Gefangen in einem Kreislauf seiner Zwangsneurose steht der eher durchschnittliche Mikey mitten im Leben und versucht sich mit der Ungewissheit der Zukunft anzufreunden.

Die Grundidee eines nicht außergewöhnlichem Protagonisten, der neben den alltäglichen Problemen, sich auch noch mit Übernatürlichen und einer androhenden Apokalypse herum schlagen muss, hat mich von Anfang an mitgerissen.
Jeder der Freunde versucht Pläne für die Zukunft zu machen, was zwangsläufig auch Abschied bedeuten wird. Aber auch die Liebe verursacht einige Probleme, sodass jeder für sich seine Erfahrungen macht. Einige finden in den dunkelsten Stunden einen Partner fürs Leben und andere nehme erst einmal Abstand.
Lediglich die eingebauten Fantasyelemente haben mich verwirrt und teils der Geschichte ihre Glaubhaftigkeit genommen. Somit haben die Erlebnisse für mich ein viel zu großes Ausmaß genommen, denn theoretisch haben die Protagonisten mit dem wirklichen Leben schon genug zu kämpfen.
Ebenso haben mich die Elemente der Indiekids am Beginn jeden Kapitels ein bisschen überfordert. Bis zur Hälfte wusste ich diese nicht richtig einzuordnen und auch zum Ende hin, als die Zusammenhänge langsam klar wurden, habe ich den tatsächlich Sinn dahinter nicht erkannt.



Alles in allem hat mir das Buch jedoch trotzdem gut gefallen, da mir vor allem Mikey sehr sympathisch war. Vor allem seine Entwicklung von einem eher schüchternem Jungen, der sein Leben in der Fantasie verbringt mit einem stetigen "Wenn mein Leben anders wäre" - Gedanken hin zu jemandem, der die Initiative ergreift und selbst Herr der Dinge ist.
Somit hat dieses Buch in seiner Andersartigkeit die richtige Nachricht überbracht, dass Schmerz zum Leben gehört und jedes Problem lösbar ist, wenn du deinen Freunden vertraust.

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Mittwoch, 10. August 2016

Ein ganzes halbes Jahr oder wie schön das Leben wirklich ist?

Lou lebt mit ihrer chaotischen Familie zusammen. Sie ist seit einer gefühlten Ewigkeit mit ihrem sportfanatischen Freund Patrick liiert. Für sie ist es ein glückliches Leben.
Doch dann verliert sie ihren Job und kommt über Umwege zu Will. Bei ihm ist sie nun als Pflegehilfe angestellt mit einer mehr als angebrachten Bezahlung.
Der grimmige Will, der vom Hals abwärts gelähmt ist, erschwert ihr jedoch die Arbeit und scheint ihre sonst immer währende gute Laune zu durchbrechen. Mit jedem weiter verstreichenden Tag wird Lou jedoch der wahre Grund ihrer Anstellung klar. Sie soll Will den Spaß am Leben zurückbringen...

Der Film ist fantastisch.
In den Hauptrollen treffen Sam Claflin und Emilia Clarke aufeinander, die aus "Die Tribute von Panem" und "Game of Thrones" teilweise schon bekannt geworden sind.
Schon in den ersten Minuten war klar: Niemand hätte so gut in diese Rollen gepasst wie diese Beiden. Vor allem Emilia Clarke scheint für die Rolle der Lou wie geboren zu sein. Der Mix aus Tollpatschigkeit und der natürlichen permanenten Fröhlichkeit scheint in ihr vereint zu sein.
Auch in den Nebenrollen trifft man auf bekannte Gesichter wie zum Beispiel den ehemaligen Neville Longbottom- Darsteller Matthew Lewis. Dieser hat, wie bei der ersten Begegnung ins Auge fällt, enorm abgenommen und ist gefühlt den gesamten Film nur am Joggen zu sehen.
Aber auch die Handlung ist so nah am Buch geführt, das vor allem die Buchliebhaber allein schon durch die Liebe zum Detail zu Tränen gerührt hätten sein können. Aber auch für Jojo Moyes-Neulinge ist Ein ganzes halbes Jahr mehr als sehenswert. Die Mischung aus Tragik und der Botschaft von Freude am Leben hält bis zum Ende das Gleichgewicht.
Mit dem leicht offen gehaltenem Ende stellt sich jedoch die Frage, ob das nun neuerschienene Buch auch irgendwann den Weg in die Kinos finden wird.

Alles in allem ist Ein ganzes halbes Jahr also ein wirklich gelungener Film. Mich persönlich hat er wirklich getroffen, da er mir wieder einmal vor Augen geführt hat, dass das Leben selbst mit Problemen nicht so tragisch ist, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Man sollte die Hoffnung und den Glauben an sich aufgeben.
Empfehlen würde ich ihm jeden, der sich in der Lage sieht, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, obwohl die romantische Ebene des Films jedoch erfahrungsgemäß eher den weiblichen Teil der Bevölkerung ansprechen wird.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Leselaunen #5


Dies ist ein Projekt von NOVEMBERTOCHTER, indem es darum geht sein aktuelles Leseverhalten zu dokumentieren in Form eines Zustandsberichts.
Momentan wird dieses von Sanne (Life in Petricolour) vertreten, da Nicole eine Pause einlegt.

AKTUELLES BUCH?


Diese Woche habe ich unter anderem Beautiful Broken Things von Sara Barnard ausgelesen. Nachdem ich vor einiger Zeit mit den ersten 100 Seiten gestartet habe und nicht sonderlich begeistert war, muss ich sagen, dass mich dieses Buch wirklich kalt erwischt hat. Was zuerst wie eine vorhersehbare Freundschaftsgeschichte wirkte,entwickelte sich in Caddys ganz persönlichen Weg zu sich selbst. 
Die zuerst so von ihrer alten besten Freundin abhängige Caddy wird durch Suzanne aus der Bahn geworfen, die sich nach dem Umzug zwischen die beiden Freunde zu drängen scheint. Doch mit der Zeit zeigt Suzanne, die in ihrer Kindheit Opfer von häuslicher Gewalt geworden ist, die aufregenden Seiten des Lebens und aus der einst so vorbildlichen Tochter entwickelt sich eine ganz eigenständige junge Frau, die tut, was sie für richtig hält und für sich und ihre Freundinnen einsteht. 

MOMENTANE LESESTIMMUNG?

Dadurch die Schule dem Ende zu geht, habe ich eindeutig mehr Zeit und das gute Wetter zieht einen geradezu mit einem guten Buch auf die Liege. Somit habe ich für mich momentan die perfekte Balance zwischen Hörbüchern und dem "richtigen" Lesen gefunden. In der letzten Woche habe ich zum Beispiel fas alle Teile von Gregs Tagebuch gehört... *shame on me*

ZITAT DER WOCHE?

"But people we love come and go, Caddy. That doesn't mean we loved them any less at the time." - Sara Barnard, Beautiful Broken Things

UND SONST SO?

Ich habe mir leider am Wochenende die Hand gebrochen. Somit fallen die Ferien für mich leider ziemlich ins Wasser, aber ich versuche das Ganze noch positiv zu sehen. Vor allem kommt am Wochenende meine Freundin aus Amerika, auf die ich mich schon mehr als freue.. 

Damit allen einen schönen Ferienstart oder für die, die schon aktiv mittendrin sind, weiterhin viel Spaß!








Dienstag, 12. Juli 2016

London

Nun doch später als gedacht, kommt mein Kurzbericht von London, obwohl der Trip doch schon ein paar Tage her ist. Trotz alledem kommen hier nun in aller Knappheit ein paar Impressionen.















In Andenken an die Infernal Devices Reihe von Cassandra Clare musste es natürlich zuerst einmal zur Blackfriars Bridge gehen.



In guter alter Manier ging es für mich noch zu Waterstones.



Natürlich konnte ich nicht, ohne ein paar neue Errungenschaften gehen...







Sonntag, 10. Juli 2016

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du bald stirbst?

Anne Freytag





Anne Freytag studierte, bevor sie den Versuch als Autorin wagte, International Management und arbeitete in unterschiedlichen Werbeagenturen. Unter ihrem Pseudonym Ally Taylor veröffentlicht sie Liebesromane und -komödien, während sie sich unter ihrem bürgerlichen Namen eher Erwachsenen- und Jugendliteratur widmet.

"In meinen Geschichten geht es meistens um Entscheidungen. Die, die wir treffen, oder eben nicht. Es geh immer darum, warum man etwas nicht tut und was einen zurückhält." - Anne Freytag

Tessa ist 17 Jahre alt, Jungfrau und hat keinen Führerschein. Dafür hat sie ein Loch im Herz und weiß, dass sie in absehbarer Zeit sterben wird. Ihr ganzes Leben lang hat sie für ihre Zukunft gelebt und war die Vorzeigetochter, die sich jeder wünscht. Sie spielte zwei Instrumente, war in der Schule sehr gut und hatte eine Zusage für eine Eliteuni. Nachdem sie von ihrem Schicksal erfährt, fällt sie in eine tiefes Loch mit dem Gefühl im Leben noch nichts erreicht zu haben. Doch dann trifft sie Oskar.
Dieser versucht sie nun entgegen aller Empfehlungen auf eine letzte Reise mitzunehmen, auf der Tessa ihren Kontrollzwang ablegt und zum ersten Mal für den Moment und für sich lebt.

"Du wirst sagen, dass es das schwerer machen wird, und das stimmt, aber man kann nicht nicht leben, nur weil man am Ende gehen muss. Vielleicht haben wir wirklich nur noch Wochen, vielleicht sind es nicht einmal mehr Monate, aber wir haben den Moment."



Auf den ersten Blick scheint Tessa's Leben perfekt zu sein. Sie lebt behütet und bekommt alles was sie sich wünscht. Im Gegenzug ist ihr Vater jedoch nicht oft Zuhause und auch ihre Schwester scheint sich immer weiter von ihr zu entfernen.
Auch wenn sie dies nicht so sieht, liegt das zum Großteil an ihrer Beschränktheit auf ihr eigenes Leben. In jeglichen Diskussionen fällt lediglich das Argument ihres nahenden Todes, was mich auf Dauer doch gestört hat, denn in ihrem Umkreis bemüht sich jeder, ihr die letzten Tage erträglich zu machen und im Gegenzug verkriecht sie sich nur umso mehr.
Ein weiteres Problem stellt für Tessa ihre Narbe dar, die ihrer Meinung nach ihren ganzen Oberkörper entstellt. Natürlich muss jeder selbst mit solchen Dingen umgehen lernen. Ich für meinen Teil fand dies etwas anfeindend, denn ich selber habe auch zwei größere Narben an meinem Bein und würde sie als Schande empfinden.
Auf der anderen Seite bietet dieses Buch jedoch auch so viele wunderbare Aspekte.
In den verschiedensten Momenten fragen sich Oskar und Tessa nach dem perfekten Song für den Moment. Somit bekommt man als Leser durch die Kombination mit der Musik (wenn man diese dann tatsächlich "mithört") noch einen ganz anderen Eindruck von ihren Erlebnissen.



Noch dazu führt ihr Roadtrip die Beiden nach Italien und dieser Teil der Geschichte so bildhaft erzählt, dass man sich schon bald selber mit einem leckeren Stück Pizza und einem Eis an den Stränden Italiens sieht.
Am beeindruckendsten fand ich jedoch den Charakter von Oskar. Anstatt geschockt Abstand von Tessa zu nehmen, nachdem er von ihrer Krankheit erfährt, bindet es ihn eher noch enger an sie. Jeder andere hätte aus einer Art Selbstschutz Abstand genommen, doch er sieht die verbleibende Zeit als Chance ihr die schönsten Tage ihres Lebens zu bescheren.



Alles in allem war "Mein bester letzter Sommer" eine sehr schöne Geschichte, die sich schnell weg liest. Leider war das Ende vorhersehbar, was dem Buch jedoch keinen Abbruch getan hat.
Am liebsten würde ich nun selber gern meine Sachen packen und mich einfach zwanglos auf einen Roadtrip Richtung Italien aufmachen. Vor allem gerade in dieser Zeit, wo der Sommer hier im Norden noch nicht ganz angekommen zu sein scheint, ist dies das ideale Buch, um in die richtige Stimmung für die Ferien zu kommen.




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