Donnerstag, 24. Dezember 2015

Mein Jahr 2015

Für mich war 2015 ein wunderbares und unglaubliches Jahr, auch wenn nicht alles glatt lief, doch wer kann das immer behaupten ;-)
Das Jahr begann mit meinem Ziel 100 Bücher zu lesen, weswegen ich nach meiner OP im Dezember am Anfang des Jahres viel gelesen habe und wie ein Krüppel geritten bin, was aber bald besser wurde. Des weiteren bin ich mit meiner Familie erneut nach Amsterdam gefahren, wo ich auf der legendären „The fault in our stars-Bank“ saß und gefühlte 1.000.000 Fotos gemacht.
In den weiteren Wochen war ich mit meiner Mutter erneut in London für einen Tag, wo ich einige Bücher kaufte und mir einige Sehenswürdigkeiten ansah (in Anlehnung an die Harry Potter- Reihe, die ich dieses Jahr endlich begonnen habe und leider noch nicht beendet habe).
Natürlich musste ich auch noch meine Verwandten in Wien besuchen gehen, da mein Onkel uns nach Wien für ein paar Tage eingeladen hat, wo ich meine Cousine wieder gesehen habe und wir einige Stunden mit unserer Büchersucht verbracht haben und das Sportabzeichen gemacht habe*Hulkpose*.
Weiter ging es mit einem der größten Highlights dieses Jahr... Ich war auf dem „Geheimevent“ von Paper Towns (Margos Spuren), wo ich Nat Wolff, John Green und Cara Delevingne live gesehen habe und als eine der Ersten einen Ausschnitt vom Film gesehen habe. Es war ein so wunderbares Event und nett organisiert, auch wenn es etwas voll war. Allein schon die „Stars“ zu sehen war eine Ehre, aber jeder hat auch noch ein Top zum Film bekommen und eine Kosmetiktasche. Noch dazu war dies einer meiner ersten Unternehmungen, die ich ganz alleine durchgezogen habe. Auch wenn es nur ein kleiner Filmausschnitt war, war es für unglaublich, denn Paper Towns ist eindeutig mein Lieblingsbuch ever!
v.l.n.r. Sami Slimani, John Green, Cara Delevingne, Nat Wolff, Meike
Im Sommer war nun eindeutig mein Highlight des Jahres: Ich durfte Freunde in Amerika besuchen. Aus diesem Grund habe war ich in Cincinaati-Ohio, Chicago und South Haven. Es war eindeutig die beste Zeit meines Lebens. Unter anderem konnte ich Paper Towns im Original sehen und in Sasha Alsbergs Heimatstadt herum wandern. Zu der Zeit, wo ich da war, hatte sie sogar zusammen mit Tiernan auch ein Meetup, zu dem ich es jedoch leider wieder nicht geschafft habe. Nachdem ich sie im früher in London auch verpasst habe... Sie war ein/zwei Wochen nach mir da.
Nach den Sommerferien habe ich dann auf eine andere Schule für die letzten drei Jahre gewechselt, die zwar ein bisschen weiter weg ist, aber mit dem Schwerpunkt "Gesundheit und Soziales" besser zu mir passt.
Im Herbst hatte ich auch noch die Chance zur Frankfurter Buchmesse zu gehen und neben Han Solo und Lea zu stehen *Kingpose activated*. Während dieser Zeit durfte ich bei meiner Tante zu wohnen und hatte ein paar wundervolle Tage. Ich konnte mir ein paar Bücher signieren lassen, Autoren live sehen (Ursula Poznanski, Mona Kasten, Paul Maar, Kerstin Gier,...) und einen Blick auf Neuerscheinungen werfen. Es waren eindeutig Tage, die ich für immer erinnern werden. Die Atmosphäre war phänomenal. So viele Menschen, die sich nur wegen Büchern treffen. Wenn man dies mit ein bis zwei Menschen in meinem Umkreis vergleicht ;-) Der Höhepunkt der Tage war für mich jedoch, dass obwohl ich gedacht habe, dass ich Jerrie verpasst hätte, ich ihn unverhofft doch noch in der S-Bahn gesehen habe. Und ihn wie ein unverhohlener Stalker angestarrt habe *nicht gruselig oder so*... Aber auf dem Heimweg konnte ich meine Starrattacke per Twitter aufklären. Ehre die Sozialen Netzwerke. Hoffentlich schaffe ich es nächstes Jahr wieder auf die Messe und Jerrie vielleicht auch mal sprechen zu können.
Nachdem ich so von Amerika geschwärmt habe, hatte ich die unglaubliche Möglichkeit mit meiner Mutter und meinem Bruder erneut nach Chicago zu fliegen mit einem unglaublichen Schnäppchen. So konnten wir uns noch mal mit unseren Freunden treffen und ich konnte doch tatsächlich an meinem Geburtstag zu Half Price Books. Leider habe ich jedoch nicht Sasha Alsberg getroffen auch wenn sie sogar zu der Zeit in Chicago war... Irgendwie scheinen wir uns also immer zu verpassen. Eindeutig ein Wunsch fürs neue Jahr: Sasha Alsberg treffen! Oder auch 2017, wenn sie mehr in Europa sein wird.



Ebenso konnte ich mir zu dieser Zeit einen Lebenswunsch erfüllen, denn wir waren für einen Tag in New York, wo wir auch auf dem Empire State Building waren Gossip-Girl-feels.

Nun nähern wir uns dem Ende dieses wirklich wundervollen Jahres. Ich habe mir bei einem Sturz die Hand gebrochen self high 5 und ich habe es doch tatsächlich geschafft meine 100 Bücher zu lesen und bin sogar tatsächlich noch dadrüber.
Noch dazu bin ich einfach nur glücklich, dass es meinem Pferd wieder besser geht, nachdem wir ein halbes Jahr gekämpft haben...
Nun ist Weihnachten und alle meine Wünsche wurden erfüllt.

Ich wünsche jedem nachträglich frohe Weihnachten und Feiertage, sowie ein schönes neues Jahr!
 Hoffentlich mit ein bisschen Schnee...

P.S.: Des weiteren habe ich Kaffee für mich entdeckt... Und Zartbitter Schokolade!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Poetry Slam

Was ist Poetry Slam: 
"Ein Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Poetry-Slam

Seit mein  kleiner Bruder in der Schule wieder Poetry Slam hatte, bin ich leider auch wieder der Sucht verfallen.
Es ist eine der schönsten Arten ein Gedicht und somit auch Gedanken zu teilen und berührt auf so vielen Ebenen mehr als ein "einfacher" Film. Was für ein Selbstbewusstsein die Künstler aufbringen müssen, um ihre Gedanken offen mit allen zu teilen, die es hören wollen oder eben auch nicht.
Auf diesem Weg möchte ich nun versuchen meine Passion teilweise zu teilen.
Auch wenn ich vielleicht kein Experte bin, würde ich gerne ein-zwei Auftritte mit euch teilen.
Sie zeigen wie vielfältig Poetry Slam sein kann. Es kann von Komik bis zur Selbstoffenbarung reichen und zeigt soviel Individualität der Künstler






Dies sind nur einige grandiose Beispiele großartiger Künstler, die nicht nur tolle Auftritte bieten sondern auch eine gewisse Tiefe zeigen. Ich könnte tausende Videos verlinken, aber ich möchte niemanden zu spamen und mich, meiner Meinung nach, auf die Besten beschränken. 

Anbei einige Links zu den Künstlern: 
https://www.facebook.com/janphilippzymny
https://www.facebook.com/diesermaxhumpert/
https://www.facebook.com/fabian.navarro.poetry/
https://www.facebook.com/juliaengelmannofficial/
https://www.facebook.com/sabrinabenaim.sb/

Mein Bücherregal #1


Dienstag, 22. Dezember 2015

Ferien, Weihnachten, Erholung?

Ich bin momentan in der Oberstufe und die Weihnachtsferien stehen bevor.
Auf der einen Seite ist es nun in der Weihnachtszeit eine Art Druck für alles und jeden Geschenke zu finden. Auf der einen Seite zeigt man mit Geschenken Zuneigung. Auf der anderen Seite finde ich es vor allem wichtig, etwas Persönliches zu verschenken. Viele wünschen sich nur noch Geld. Was für ein Beweis für Konsum. Bei Geschenken geht es doch gerade darum, den Menschen gegenüber zu kennen und zu wissen, was den anderen erfreut. Denn Weihnachten ist vor allem ein Fest der Liebe und nicht ein Fest des Konsums. Besonders an diesen Tagen sollte man an die Menschen denken, die weniger haben und die vielleicht nicht mal ein Weihnachtsessen oder Silvesteressen haben werden, was bei uns dem Standard entspricht neben den Geschenken. 
Auf der anderen Seite sind die Ferien für mich nun eher zu einer Art freieinteilbaren Arbeitszeit mutiert. Natürlich ist das alles machbar, aber ich finde es schade, dass man selbst in den Ferien und in der freien Zeit einen Großteil der Arbeit erledigen soll. Trotzdem werde ich es irgendwie versuchen mein Ziel der 100 Bücher zu schaffen ;-)
Alles in allem werde ich natürlich auch die Feiertage genießen und wünsche auch allen anderen eine schöne Weihnachtszeit. Mit oder ohne Schnee :-) Ich wünsche mir nur, dass jeder einmal über die wahre Bedeutung von Weihnachten nachdenkt und an die Menschen um sich herum. Es gibt genug Stress und Gewalt auf der Welt. In diesen Tagen, die hoffentlich für die meisten Menschen freie Tage sind, haben wir wohl alle etwas Zeit dafür und auch für uns selbst. 

Sonntag, 20. Dezember 2015

Booktalk #3

                        Vergiss mein nicht!/Bleib mir treu!
Kasie West



Produktinformation
-Vergiss mein nicht
Originaltitel: Pivot Point
Artikelnummer: 978-3-401-06920-3
Broschiert: 344 Seiten
Verlag: Arena
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
-Bleib mir treu
Originaltitel: Pivot Point 2/Split Second
Artikelnummer: 978-3-401-06921-0
Broschiert: 352
Verlag: Arena
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12-15 Jahre

Zusammenfassung
Addie, die Entscheidungen ausloten kann und somit in die Zukunft blicken kann, lebt im Sektor. Einer Parallelgesellschaft, in der jeder Bewohner paranormale Fähigkeiten besitzt. Eine einzige Entscheidung stellt sie nun vor die Wahl zwischen ihrer großen Liebe, Verlust oder dem Tod. Eine Auslotung, bei der die Welt der "Normalen", in der ihr Vater lebt nicht unwichtig ist, ändert jedoch alles und ihre wahre Liebe Trevor bringt alles durcheinander. 
Doch all das ist verloren. Ihr Gedächtnis gelöscht. Völlig unerwartet findet sich Addie nun für die Ferien bei ihrem Vater wieder und erlebt ihre erste Begegnung mit der Normwelt noch mal, was die Ereignisse in Gang bringt.

Rezension
Eigentlich war ich auf der Suche nach Musik und bin letztendlich auf das Hörbuch von "Vergiss mein nicht!" gestoßen, was sich unerwartet positiv entwickelte. Auch wenn der erste Band mich vom Aufbau erste einmal verwirrt hat, da in jedem Kapitel zwischen der Perspektive in der "Übernatürlichenwelt" und der Auslotung, wie man jedoch erst später erfährt, hin und her gewechselt wird. Doch gerade das, lässt die Geschichte rasch fortschreiten. Auch fand ich es spannen nur eine Reihe von zwei Büchern zu lesen, da die meisten Serien bekanntlich Trilogien sind. Dies ersparte somit einen einschläfernden Mittelteil und spitzte sich schnell zum Finalband hin zu. 
Vor allem Addie und später auch Layla entwickeln sich zu eindeutigen Lieblingscharakteren. Die Idee der "Superkräfte", die auf vermehrter Hirntätigkeit beruhen fand ich einzigartig und habe ich in dem Rahmen noch nicht gelesen.
Auch der zweite Band hält einige ungeahnte Plottwists bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte. 

Fazit
Ich möchte der Reihe abschließend 4 von 5 Punkten geben. Ich mochte die Geschichte sehr gern und fand es gut, dass der Dystopiecharakter erst gegen Ende deutlich wurde und man ansonsten nur mit der Fantasywelt konfrontiert wurde. Das Einzige, was mir gefehlt hat, war ein weiter ausgeführtes Ende. Da im zweiten Teil auch vermehrt von Leilas Familie die Rede ist, hätte ich mir gewünscht einen besseren Abschluss für ihren Bruder und auch ihren Vater gewünscht. Außerdem wird Stephanie ab der Hälfte des zweiten Bandes nicht mehr erwähnt, weshalb auch sie für mich keinen angemessenen Abschluss bekam.
Desweiterem fand ich den Aufbau des ersten Bandes zwar sehr gut, aber auch bis zur Hälfte verwirrend.
Ein letzten Minuspunkt gibt es bei mir leider für das Cover. Letztendlich soll man Bücher wie Menschen nicht nach dem Aussehen beurteilen, aber so schön die Gestaltung mit Blüten auch ist, finde ich nicht, ass sie zum eigentlichem Inhalt des Buches passt. Hätte ich das nur das Cover gesehen, wäre ich nie darauf gekommen, dass es sich trotzdem um eine Art Fantasybuch handelt.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der z.B. auch da Shadow Falls Camp mochte, da mich vor allem die Geschichte von Addie und Trevor, die so oft aussichtslos schien, in ihren Bann gezogen hat und ich so noch schneller durch das Buch gezogen wurde. Eindeutiger Suchtcharakter.

Leseprobe: West_Vergissmeinnicht_Leseprobe.pdf

www.arena-verlag.de









  • Donnerstag, 17. Dezember 2015

    Booktalk #2

    Ich wollte, es wäre gestern 


    Mirjam Mous 

    Produktinformationen
    Broschiert: 155 Seiten
    Verlag: Klopp (2005)
    Sprache: Deutsch
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

    Zusammenfassung 
    Marits Familie liebt Meerjungfrauen und deswegen möchte sie diese Ferien im Delfinarium arbeiten. Dort lernt sie Nathan kennen und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn, dieser scheint sich jedoch leider nur für Iris zu interessieren. Nach einem Motorrollerunfall verändert sich jedoch ihr         gesamtes Leben.
    Rezension
    Der Einstieg in dieses vergleichsweise dünne Buch fiel mir leider recht schwer. Vor allem der Meerjungfraufetisch war für mich anfangs nicht einfach einzuordnen und die Hauptperson wirkte für mich nicht ganz klar. Erst als die Teile, die in der "realen" Welt spielen, mehr wurden, habe ich begonnen, in die Geschichte einzusteigen.

    Der zweite Punkt ist, dass ich den Spannungsbogen des Buches nicht ganz gelungen finde. Vielleicht lag dies auch nur an mir, da ich generell meist Probleme habe in ein neues Buch zu starten, aber für mich fehlt eine Einleitung in das Geschehen. Auch der Höhepunkt war zwar von Beginn an stark "angeteasert" und erschien jedoch recht kurz und brach jäh ab. Das Ende hingegen zog sich hingegen etwas, da die Teile, die aus dem Meerjungfraubuch stammten mehr wurden. Gegen Ende fand ich die Idee der Parallelen mit dem Buch jedoch sehr gelungen.

    Alles in allem war die Idee der Geschichte ganz nett, aber die Umsetzung hat mich nicht in allen Momenten mitgenommen. Ich würde dieses Buch Menschen empfehlen, die eventuell erst wieder mit dem Lesen beginnen, da das Buch kurz und an sich eine schöne Entwicklung des Hauptcharakters hat.
    = 2,5-3/5 Punkten

    www.kopp-verlag.de

    Dienstag, 15. Dezember 2015

    Leseblockade

    Nun habe ich zum Glück die Klausurphase mehr oder weniger erfolgreich überstanden. In den letzten Tagen wurde das Lesen bei mir also etwas vernachlässigt. Das Problem ist nach Lesepausen bei mir nur leider auch, dass ich danach schlechter reinkomme.
    Deswegen wollte ich diesbezüglich nun ein paar Tipps zusammenfassen.
         1. Man sollte sich auf keinen Fall unter ruck setzen. Lesen ist und bleibt ein Hobby, dass nicht zur Qual oder zu einem Muss werden sollte.
         2. Um wieder in die Form des Lesens einzusteigen, helfen bei mir auch gut Hörbücher.
         3. Eine weitere Möglichkeit ist es, zuerst mit einem dünneren Buch zu beginnen und sich nicht mit einem 800 Seiten Buch zu bedrücken.
         4. Beginne mit einem Genre, dass dich interessiert und experimentiere in dieser Phase nicht mit "neuen" oder "langweiligeren" Geschichten herum.
    Dies sind nur einige Tipps, die mir persönlich helfen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er mit diesem "Problem" umgeht.

    P.S.: Entschuldigt, wenn dieser Artikel heute kürzer und nicht gerade spannend ist, aber vielleicht hilft er jemandem.

    Sonntag, 6. Dezember 2015

    Leere Seiten

    Die Angst vor der leeren Seite. So oft sitze ich im ersten Moment bei Klausuren oder ähnlichem verschreckt einen Moment vor dem leeren Blatt. Doch eigentlich darf man gar nicht so beginnen, sondern sollte unvoreingenommen zu schreiben beginnen.
    In allen Lebenslagen ist diese Angst vor neuem und der leeren Seite bei jedem zu spüren. Diese Idee neues zu tun und eventuell zu scheitern. Aber gerade das ist doch wirklich leben. Neues auszuprobieren und dann festzustellen, dass es im besten Falle gar nicht schlimm ist, sondern sogar enormer Spaß ist.
    Wir alle sollten uns das vor Augen führen. Sterben werden wir so oder so irgendwann. Also: Carpe diem!

    Ein schmaler Grad

    Zusammen. Alleine.
    Ein schmaler Grad.
    Furcht. Freude.
    Ein schmaler Grad.
    Lüge. Ehrlichkeit.
    Ein schmaler Grad.

    In einem Leben auf dem schmalen Grad müssen wir uns täglich für Dinge entscheiden.
    Dinge formen uns. Entscheidungen verändern uns.
    Jeder ist anders. Jeder entscheidet anders.
    Am Ende des Tages mündet alles in den gleichen Teich.
    Flüsse, die zur Quelle zurückfließen.
    Gemeinschaft wird zum Einzelnen.
    Furcht wird zur Freude.
    Die Lüge wird zur Ehrlichkeit.

    Wir gehen den schmalen Grad bis zur Endstation.

    Dienstag, 1. Dezember 2015

    Gute Zeiten, schlechte Zeiten?

    Ich weiß, dass man auf der einen Seite glücklich sein soll. Man ist am Leben und man hat nichts grobes durchzustehen, doch trotzdem fühlt sich jeder Rückschlag so verheerend und endgültig an. Vor allem an den Tagen und in den Wochen an denen so vieles schiefzugehen scheint, kommt es bei mir immer noch eine Nummer schlechter. Wahrscheinlich liegt es auch nur daran, dass momentan alles auf einmal geschieht und die Situation durch und durch stressig.
    Der Abschluss dieser kurzen Momenterzählung sollte also irgendwie in die Richtung: "Halte auch im Regen Ausschau nach dem Sonnenschein.", gehen. Auch die schlechten Zeiten gehen vorbei...

    Montag, 23. November 2015

    Booktalk #1

    Nineteen Moons
    Kami Garcia,Margaret Stohl

    Produktinformation

    Originaltitel: Beautiful Redemption
    Taschenbuch: 416 Seiten
    Verlag: cbj/Randomhouse

    Zusammenfassung
    Um das Gleichgewicht wieder herzustellen und Lena zu retten, hat Ethan sich geopfert und ist in den Tod gesprungen. Doch auch in der Totenwelt kommt er nicht zur Ruhe und versucht zu Lena zurückkehren. Als sich eine Möglichkeit eröffnet, versucht er alles. Nichts anders ist es bei Lena, die sich, um Ethan zurückzubekommen, ihrem größten Feind stellen muss. 

    Rezension
    Es war soweit. Ich habe den finalen Band einer meiner Lieblingsserien hinter mich gebracht. Ehrlich gesagt, zählt Beautiful Creatures eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern und ich hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen an diesen Band. Leider wurden diese nur mehr oder weniger erfüllt. Die ersten Seiten dieses Romans fesselten mich geradezu. Ich hatte Beautiful Chaos (dne dritten Band) im letzten Jahr gelesen und war mehr als glücklich nun endlich wieder mit Ethan und Lena zusammen zu kommen. Viele Beziehungen und Ereignisse blieben im dritten Band ungeklärt und ich war fest davon überzeugt, dass Kami Garcia und Margaret Stohl nicht einen Publicity-Band schreiben, um Geld aus dieser Geschichte zu schlagen. 
    Gerade die Anderwelt in der Ethan sich befindet, wirkt zuerst spannend, doch kippt leider ab der Hälfte des Buches in zähes Verweilen und Abwarten in einer Welt, in der er lediglich mit seinen toten Freunden und Verwandten kommunizieren kann und das Geschehen erst am Schluss wieder beeinflussen kann. Der erwartete Showdown entwickelte sich jedoch leider, vor allem auf den letzten Seiten, eher zu einem Slowdown. 
    Natürlich liebe ich auch dieses Buch heiß und innig. Allein schon der Charaktere wegen, da diese mich nun schon einige Jahre begleiten und mir ans Herz gewachsen sind. Ich hätte mir nur ein fulminanteres Finale für diese spektakuläre Reihe gewünscht. Auseinandersetzungen, die entweder schon in Band drei hätten beendet sein sollen oder gar nicht erst hätten entstehen sollen, endeten vergleichsweise langsam und vulgär.

    Fazit
    Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Punkten, da diese Geschichte für immer ein Teil von mir bleiben wird und die Idee der Geschichte toll erzählt ist. Abzüge gibt es lediglich für den Spannungsabbau zum Ende hin. Trotzdem würde ich jedem empfehlen dieses Ende der Reihe zu lesen, um mit der Geschichte abschließen zu können.

    www.randomhouseverlag.de

    Freitag, 13. November 2015

    Erwartungen und mehr

    Dein ganzes Leben ist immer wieder von Erwartungen geprägt. Ob es nun Erwartungen von dir selbst an dich sind oder Erwartungen, die andere Leute haben und dich im weitesten Sinn betreffen. Auf der einen Seite kann eine Erwartungshaltung positiv sein, doch in en meisten Fällen wird es doch mit etwas negativem verbunden. Nicht umsonst ist so oft von "enttäuschten" Erwartungen die Rede. Leider bin gerade ich ein Mensch, der bei zu vielen Dingen, die gleichzeitig von mir erwartet werden, das Handtuch wirft. Anstatt vielleicht ein paar Verpflichtungen abzulegen oder mich gewissen Sachen zu stellen, bleibt man dann leider letztendlich doch in der persönlichen Wohlfühlzone. Viel öfter sollte man sich selbst herausfordern und sich den Erwartungen stellen. Wer weiß und vielleicht überrascht man sich selbst und meistert gewisse Dinge. Wenn man sich zurück erinnert, wird einem häufig klar, dass die schönsten Erlebnisse mit ein bisschen Mut begannen. Am Ende des Tages erinnern wir uns doch an die Erlebnisse und nicht an den x. Tag den wir Zuhause alleine saßen, in Furcht davor jemanden zu enttäuschen oder etwas falsch zu machen. Gewissermaßen gibt es kein falsch und kein richtig. Es wird lediglich von uns zu so etwas gemacht. Wir sind es die entscheiden und die dementsprechend. Also nehmt das Steuer in die Hand und bildet euch mit etwas Mut eine eigene Meinung. Nein zu sagen, ist keine Schande!